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admin am 5. März 2013. Abgelegt in
Energieverbrauch

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Die drastischen Preissteigerungen bei Strom und Gas haben viele Häuslebauer zum Nachrüsten ihrer Eigenheime gezwungen. Bauherren, die mit der Erstellung ihres Traumhauses noch nicht oder gerade erst begonnen haben, können verschiedene energieeffiziente Maßnahmen gleich beim Bau berücksichtigen und sparen so eine Menge Geld. So kann über die Art der Verglasung, bei der Auswahl der Fenster, eine höhere Wärmedämmung erreicht werden. Die Vermeidung von Zug oder Kältebrücken ist bei einem Neubau obligatorisch.
Soll eine Firma Leitungen verlegen, so muss im Vertrag genau die Güte und bei Heißwasserleitungen und den Leitungen des Heizkreises, die Art und Stärke der Isolierung der Leitungen festgelegt werden. Die Dichtigkeitsprüfung bei Gasleistungen ist gesetzlich vorgeschrieben, womit ein Gasleck von vornherein ausgeschlossen ist. Trotzdem geschehen immer wieder Fehler der Baufirma oder eines Subunternehmens, die eine Verzögerung der Bauarbeiten nach sich ziehen. Dagegen sollte sich der Bauherr zusammen mit dem Bauunternehmer absichern. Im Bauleistungsversicherung Tarifrechner werden dazu schnell und übersichtlich die passenden Policen aufgeführt.
Vergleich mal lieber
Das Vergleichen von Versicherungen, Leistungen, Energiekosten bis hin zu Heizkesseln oder Autos liegt im Trend unserer Zeit. Als sparsamer Bauherr sollte deshalb nicht nur der erwähnte Tarifrechner herangezogen werden.
Wichtig ist es ebenso den passenden Lieferanten für Strom und Gas zu finden. Um tatsächlich günstig und sicher mit Energie beliefert zu werden, sollten parallel mehrere Vergleichsrechner bemüht werden. Durch die sich häufig verändernden Angebote und Sonderkonditionen auf dem Energiemarkt sind nicht immer alle Tarifrechner auf dem tagesaktuellen Stand. So kann, wird nur ein Rechner bemüht, schon einmal das beste Angebot nicht berücksichtigt sein.
Regelungen in Deutschland
Die Regelungen, sowohl für Versicherungen als auch beim Wechsel des Energielieferanten, sind recht einfach. Wer bestimmte Grundregeln befolgt, der wird bei einem Versicherungswechsel, beim Abschluss einer Neuversicherung oder beim Vertragsabschluss mit dem Energielieferanten keine Schwierigkeiten zu erwarten haben.
- Bemühen sie einen Vergleichsrechner für Energielieferanten oder Versicherungen
- Suchen sie sich das für Ihre Bedürfnisse passende und günstige Angebot aus
- Vereinbaren Sie mit Ihrem neuen Vertragspartner, sofern notwendig, einen variablen Vertragsbeginn
- Warten sie die Kündigungsbestätigung Ihres alten Vertragspartners ab. Erst wenn dieser die Kündigung bestätigt hat, sollten sie den neuen Vertrag aktivieren
- Trotz der Tarif- und Vergleichsrechner sollten Sie mit Ihrem neuen Vertragspartner über Sonderkonditionen oder Rabatte sprechen. Bei Versicherungen lassen sich beispielsweise Rabatte erzielen, wenn Sie neben der Bauleistungsversicherung auch eine Bauherrenhaftpflicht-, die Rohbaufeuerschutz- und zudem die zukünftige Hausrat- und Wohngebäudeversicherung abschließen.
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Daniel am 19. November 2012. Abgelegt in
Energieverbrauch
Obwohl die Förderung regenerativer Energien in der Politik stark umstritten ist und die Einspeisevergütung in nächster Zeit sinken wird, ist der Run auf Solarmodule ungebrochen. Die Bundesnetzagentur geht davon aus, dass von November bis Januar 2o13 die Vergütung um jeweils 2,5 % sinken wird. Nach langwierigen Diskussionen in den politischen Gremien wurde nun eine drastische Subventionskürzung beschlossen, um den Ausbau zu verlangsamen. Die Kosten für den Verbraucher, der über die EEG-Umlage an der Finanzierung der Energiewende beteiligt ist, sollen so in Grenzen gehalten werden.
Der Anstieg der EEG Umlage von derzeit 3,6 Cent auf 5,3 Cent wird durch die massive Vergünstigung des Ökostroms gerechtfertigt. An der Energiebörse sei der Strom aufgrund des hohen Angebots so günstig, dass er die Einspeisevergütung nicht mehr finanziere. Der Fehlbetrag müsse durch die EEG Umlage aufgefangen werden. Kritiker monieren aber, dass gerade die größten Verbraucher von der EEG Umlage freigestellt sind und deshalb eine Schieflage entstanden sei.
Unabhängig davon zeigt sich aber, dass die Förderung der Photovoltaik sehr gut funktioniert hat. Die Kosten für eine Anlage sind aufgrund der hohen Nachfrage, der damit verbundenen Forschungsleistung und dem effizienten Herstellungsprozess drastisch gesunken. Damit fielen auch die Entstehungskosten von Photovoltaikstrom auf das Niveau des üblichen Haushaltsstrompreises, so dass es für Besitzer auch Sinn macht, den eigenen Strom selber zu verbrauchen.
Niedrige Zinsen, geringe Modulkosten und eine nach wie vor optimale Ausnutzung finanzieller Anreize lassen aber daraus schließen, dass die Nachfrage nach Solarmodulen weiterhin anhält. Davon will auch der schwedische Einrichtungskonzern Ikea profitieren. In Großbritannien startete Ikea ein Pilotprojekt, in dem es Solarmodule des chinesischen Konzerns Hanergy zum Kauf anbiete. Nach Ablauf der Pilotphase wolle man entscheiden, ob eine Ausdehnung des Angebots auf andere Länder, auch Deutschland wirtschaftlich sinnvoll sei. Die für das Projekt georderten Anlagen sind sogenannte Dünnschicht-Module, die den in Deutschland weit verbreiteten kristallinen Solarzellen im Wirkungsgrad unterlegen sind. Ob ein Erfolg hierzulande wahrscheinlich sein würde, ist damit mehr als fraglich.
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Daniel am 22. Oktober 2012. Abgelegt in
Energieverbrauch
Dies wird möglich mit Kraft-Wärme-Kopplungen, die Strom und Wärme aus einem Gerät zur Verfügung stellen. Jeder Hausbesitzer kann in seinem Keller eine Anlage installieren, die das Haus beheizt, Strom fürs Eigenheim herstellt oder ins Netz einspeist. Betrieben werden die KWK-Anlagen mit Gas oder Öl, wobei Gasanlagen weitaus größer verbreitet sind. Die kompakten Anlagen arbeiten besonders effizient, so dass sich der Betrieb im niedrigeren Verbrauch als auch bei der Einspeisevergütung bemerkbar macht.
Die Anschaffung einer Kraft-Wärme-Kopplung wird von verschiedenen Stellen staatlich gefördert. Die KfW-Bank fördert die Anschaffung mit zinsgünstigen Darlehen, das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle bezuschusst den Kauf der Minikraftwerke bei Einhaltung bestimmter Kriterien. Der Energieversorger Lichtblick beispielsweise hat mit dem Unternehmen Volkswagen ein Kraftwerk entwickelt, welches für rund 28.000 Euro (zuzügl. Mehrwertsteuer und Installationskosten) in das Eigenheim installiert werden kann. Eine Anschaffung lohnt sich aber in den meisten Fällen nur in Mehrfamilienhäusern oder Gebäuden, die einen Wärmebedarf von 40.000 kWh aufweisen. Das Angebot sei jetzt soweit entwickelt und getestet, das eine Kooperation mit Stadtwerken, Großhandel und Handwerkern angestrebt wird, um das Geschäft auf eine größerer Basis zu stellen. Auch sollen die Eigentümer der Minikraftwerke noch mehr von der produzierten Energie profitieren. Diese soll zukünftig nicht nur mehr kurzfristig an der Strombörse gehandelt werden, sondern für Börsengeschäfte verwandt werden, bei denen Energieproduktion und -lieferung am selben Tag stattfinden (Intraday-Markt). Auch zu Stabilisierung der Stromnetze soll die privat erzeugte Energie eingesetzt werden.
Denn eines darf trotz aller Zukunftsfähigkeit nicht vergessen werden. Energie produziert eine Kraft-Wärme-Kopplung nur, wenn auch Gas verbraucht wird. Im Sommer wird dieser Effekt aufgrund des milden Klimas geringer ausfallen. Nur bei einem entsprechend hohen Gasverbrauch, kann Energie in das öffentliche Netz eingespeist werden und mit einer hohen Einspeisevergütung gerechnet werden. Ob dies in allen Fällen in der Heizperiode gewährleistet ist, muss gut durchrechnet sein. Wird der produzierte Strom mit 5 Cent pro Kilowattstunde von den Energieunternehmen in das Netz eingespeist kann sich im besten Fall der Kauf der Anlage in 15 Jahren amortisiert haben.
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Daniel am 23. Juli 2012. Abgelegt in
Energieverbrauch,
Hausbau
40 Prozent der in Deutschland verbrauchten Energie wird von Gebäudeheizungen oder der Warmwasserversorgung genutzt. Bei diesem großen Posten machen sich also Einsparungen in der Umweltbilanz besonders deutlich. Kein Wunder, dass undichte Fenster, Dächer und ungedämmte Wände in einer gesetzlich festgelegten Energieeinsparverordnung durch verschiedenste Maßnahmen ausgetauscht bzw. verhindert werden sollten. Erstmals existieren damit auch Vorgaben für die Sanierung älterer Gebäude.
Die EnEV ist derzeit wieder in Bearbeitung und soll in einer Neufassung noch dieses Jahr erscheinen. Mit einer Verschärfung der Energieregeln für den Gebäudebestand ist aber nicht zu rechnen. Mehrere Studien legen nahe, dass die Energiespar-Vorgaben für ältere Häuser durchaus angehoben werden könnten, die Kosten aber in keinem Verhältnis zur Energieeinsparung stehen würden. Erst nach vielen Jahrzehnten würden sich die Kosten für die Sanierung der Häuser amotisieren.
Damit sind die Befürchtungen vieler Eigentümer, Hausverwalter und lokaler Wohnungsanbieter vor neuen Verschärfungen im Gebäudebestand und damit einhergehenden Kosten gedämmt. Die Energiewende verlange Augenmaß und praxistaugliche Vorschriften damit Wohnen bezahlbar bleibe, so der Bundesbauminister Ramsauer (CDU). Maßvolle Änderungen bei Neubauten sind dahingehend nicht ausgeschlossen.
Wie diese aussehen könnten, darüber streiten Experten und Gutachter noch. Einigen bemängeln, dass neue Häuser mit einer weiteren finanziellen Belastung durch teure Energiespar-Vorgaben unwirtschaftlich werden würden. Andere sehen durchaus noch Spielraum für weitere Einsparungen von 20%. Die verantwortlichen Ressorts Wirtschafts- und Bauministerium gehen derzeit von einer Verschärfung um 7,5% aus. Das heißt, neue Häuser müssen zukünftig 7,5% weniger Energie verbrauchen als der Jahres-Primärenergiebedarf eines baugleichen Referenzgebäudes für Heizung, Warmwasserbereitung, Lüftung und Kühlung vorgibt. Dreifach-Verglasungen werden damit beispielsweise zum Standard. Bauexperten gehen von Mehrkosten von etwa 20.000€ bei einen Neubau aus.
Ganz unabhängig davon, wie die deutschen Ministerien die Gesetzes-Novelle gestalten, auch die Europäische Union drängt auf eine Verschärfung der Neubaustandards bis spätestens 2021. Die EU-Gebäuderichtlinie von 2010 sieht vor, dass neue Häuser 2021 nahezu auf dem Energieniveau eines Nullenergiehauses liegen. Sprich: Neubauten sollen das ganze Jahr über rechnerisch keine externe Energie durch Strom, Gas oder Öl benötigen, was einer Verschärfung des Passivhaus-Standards entspricht.
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Daniel am 11. Juli 2012. Abgelegt in
Energieverbrauch,
Renovierung
In Deutschland existieren mehr als 20 Millionen Wohnbauten, die zwischen 1949 und 1978 entstanden. Aufgrund der damaligen bevorzugten Bauweise haben sie im Vergleich zu Häusern anderer Jahrzehnte relativ dünne Aussenwände. Deshalb weisen sie eine negative Klimabilanz aus und erzeugen gut 56% aller klimaschädlichen Emissionen.
Soll die Energiewände in Deutschland gelingen, müssen die Altbauten energietechnisch saniert werden. Über Förderprogramme, günstige Darlehen und Subventionen müssen die Hausbesitzer überzeugt werden, die Sanierungskosten aufzubringen. Den Eigentümern muss dabei klar sein, dass sie die Ausgaben nicht nur für den Mieter oder den Umweltschutz aufbringen müssen, sondern dass sanierte Altbauten einen Mehrwert erwerben, der sich auf die Rendite der Immobilie positiv auswirken wird.
Ölheizungen sollten beispielsweise gegen Pelletsheizungen ausgetauscht werden, die einen größeren Wirkungsgrad ausweisen und mit klimaneutralen Brennstoffen beheizt werden können. Genausogut kann aber die Sonnenenergie benutzt werden um, das Haus zu erwärmen. Mit Photovoltaiktechnik kann nicht nur der eigene Energiebedarf erwirtschaftet werden, sondern auch noch ein Überschuss produziert werden, der in das öffentliche Netz eingespeist werden kann. Neben einem Wärmetauscher und einer Wärmepumpe, dreifach-verglasten Fenstern und einer entsprechenden Wärmedämmung kann der Altbau klimaneutral und mit geringen Betriebs- und Nebenkosten unterhalten werden.
Wer sich zur Sanierung der Altbauten entschließt, sollte sich gut beraten lassen. Denn in boomenden Branchen wie der energietechnischen Sanierung treiben oft Nepper, Schlepper, Bauernfänger ihr Unwesen, die unsinnige oder teure Geräte an den Kunden bringen wollen. Auch unter den Energieberatern gibt es schwarze Schafe, die sich in Schnellfortbildungen ihr fragwürdiges Wissen aneignen und für viel Geld Beratungen verkaufen wollen.
Gehen Sie zur Bank Ihres Vertrauens und sprechen Sie mit dem Immobilienberater Ihre Wünsche durch. Er wird sie durch den Dschungel der unzähligen Finanzangebote geleiten und das beste Angebot für Sie zusammenstellen. Denn für energetische Sanierungen von Altbauten gibt es staatliche Förderprogramme. Die Kfw fördert Ihr Bauvorhaben mit günstigen Darlehen. Dafür müssen aber einige Richtlinien eingehalten werden, die Ihr Berater Punkt für Punkt mit Ihnen abarbeiten wird.