Warum Altbausanierung?
Von admin am 22. Oktober 2010. Abgelegt in RenovierungWer in einem Altbau wohnt, kann ein Liedchen davon singen: Die Wärmedämmung ist schlecht, die Fenster luftdurchlässig und schlecht isoliert, die Leitungen sind alt, porös und korrodieren und so weiter uns sofort. Wer in einem Altbau wohnt, erfreut sich hoher Decken, schicker Dielenböden oder sonstiger charmanter Besonderheiten, ärgert sich jedoch auch regelmäßig über Erneuerungen, Reparaturen oder Ausbesserungen.
Das ewige Reparieren am Altbau ist ein finanzieller Schrecken ohne Ende für Hausbesitzer, dem man jedoch auch ein Ende mit Schrecken setzen kann: die Altbausanierung. Dazu engagiert man am Besten ein Architektur- oder Ingenieurbüro, das man mit der Altbausanierung betraut. Im Zuge der Altbausanierung wird durch die Sanierungsprofis ein Gutachten erstellt, in dem das Haus auf Herz und Nieren untersucht wird.
Sanierungsbedürftig sind oft Wasserleitungen, Stromleitungen, Rohre oder Gasleitungen. Auch die Wände werden untersucht. Oft entdeckt man bei dieser Gelegenheit Schadstoffe wie Asbest oder auch Schimmelpilz. In dem Fall muss die Schadstoffsanierung direkt in einem Abwasch vollzogen werden, denn Asbest, Pilze und ähnliche Schadstoffe sind stark krankheitserregend und sollten schnellstmöglich beseitigt werden.
Die Altbausanierung kostet einmalig viel Geld, doch spart man als Hausbesitzer langfristig Geld, denn vor allem durch eine bessere Wärmedämmung und eine somit verringerte Luftdurchlässigkeit kann man ordentlich Geld beim Heizen sparen. Durch eine neue Wandabdichtung, neue Fenster und eventuell auch eine neue Heizungsanlage kann man jedes Jahr bares Geld sparen und durch moderne Heizanlagen wie Pellet-Heizungen oder Blockheizkraftwerke sogar mit Einspeisevergütung rechnen.
Irgendwann hat sich die Altbausanierung dann ausgezahlt und der alte Bau hat viel weniger Wehwehchen als vorher. So macht das Wohnen wieder einfach nur Freude!